tagebuch

18. Eintrag

Die Osterfeiertage sind vorbei. Genug geschlemmt, finde ich. Jetzt ist es an der Zeit, wieder in die Spur zu gehen und dem eigenen Körper gut zu tun. Sehen wir uns morgen Abend um 19 Uhr wieder im Adventhaus zu Sport & Spirit? Ich hoffe es.

17. Eintrag, Frauentreff: Psychohygiene und Selbstreflektion

Wie schnell die Zeit vergeht!

Am kommenden Donnerstag – am 1. März – findet bereits unser zweiter Frauentreff statt. Mit diesem kleinen Rückblick möchte ich alle Interessierten einladen, sich uns anzuschließen!

Mit Kerzenschein und Tee sind am 2. Februar sieben Frauen in den neu gegründeten Frauentreff gestartet. Wir haben uns mit einander bekannt gemacht, uns vorsichtig von unseren Lebensbrüchen- und Wünschen erzählt und sind uns so schon ein Stück näher gekommen. Unausgesprochen verbreitete sich eine Atmosphäre von Achtsamkeit und gegenseitigem Respekt. Dann haben wir gemeinsam überlegt, wie wir unseren Frauentreff gestalten wollen. Wir möchten uns gegenseitig helfen, den Alltag hinter uns zu lassen, Ruhe zu tanken, Probleme besprechen, Sorgen und Ängste teilen. Und Jede möchte sich selbst noch ein bisschen besser kennen- und verstehen lernen.

Natürlich soll auch Spaß und Freude an unseren Abenden nicht zu kurz kommen. Interessante Themen warten auf uns und wir freuen uns auf jede neu gewonnene Erkenntnis.

Frauentreff  bei „Offene Türen“,  an jedem ersten Donnerstag im Monat (ab 19.30 Uhr), im Adventhaus Gera, Handwerkstraße 2.

16. Eintrag

Gerade habe ich die aktuellen Termine für das nächste Jahr ins Netz gestellt. Wie leicht einem die Datumsangaben durch die Finger huschen. Dabei liegt der 19. Juli, der letzte Termin im aktuellen Planungszeitraum für unser Projekt „Offene Türen“, doch so weit in der Zukunft. Wie wird die Welt am 19. Juli 2012 aussehen? Wird es dann noch die Europäische Gemeinschaft in der jetzigen Form geben? Was wird ein Liter Diesel kosten? Wird vielleicht ein Tornado durch unsere Innenstadt getollt sein? Wer wird dann als neuer OB im Geraer Rathaus sitzen? Am 29. Dezember 2010 wusste ich noch nicht, dass wir einige Monate später unser Projekt „Offene Türen“ aus der Taufe heben würden. Ich will lieber auf die guten Überraschungen im Neuen Jahr gespannt sein.

15. Eintrag

„In meiner letzten Mathe-LK hatte ich eine zwei“, sagte mir stolz gerade eben ein Junge, der vor unserem Gemeindezentrum, unserem „Haus für Vieles und Viele“, auf seine Mutter gewartet hatte. Seitdem Nico mit dem Mathe-Förderzirkel begonnen hat, ist er dabei. Vorher hatte er große Probleme mit Mathematik. Jetzt geht es aufwärts.

14. Eintrag: Sport im Advent

Für viele ist es die schönste Zeit des Jahres, für andere hingegen der pure Stress: Die gerade begonnene Adventszeit. Da sind Weihnachtsfeiern im Kindergarten, in der Firma und Termine in der Gemeinde, dazwischen müssen Plätzchen gebacken , Geschenke besorgt und das Haus weihnachtlich fit gemacht werden und ganz nebenbei soll man natürlich auch den normalen Alltag mit Job, Kind und Familie meistern. Tja, da ist es verständlich, wenn nach einem anstrengenden Tag Sofa, Fernseher und Schokolade locken. Erst einmal hinsetzen und relaxen. Doch stundenlanges „abhängen“ stresst häufig mehr als es gut tut.

Der Körper braucht aktiven Ausgleich zur Alltagshektik, Sport hilft, Stress besser zu bewältigen. Vor allem leichte Gymnastik oder Joggen bringt den Körper in Schwung. Zusätzlicher Vorteil: sportliche Bewegung baut die Stresshormone Adrenalin und Cortisol ab. Es kurbelt die Lebensfreude an und steigert das Selbstwertgefühl. Dies bringt nicht nur mehr Elan, es verringert sogar depressive Verstimmungen.

Also nutzt die letzten drei Termine „Sport & Spirit“ in diesem Jahr zum Stressabbau und dann könnt ihr die Adventszeit auch so richtig genießen.

Ich freu mich auf Euch am 28.11., 05.12. und 12.12. jeweils 19:00 Uhr!             Eure Korona

 

13. Eintrag

Wieder liegt ein Vortrag im Rahmen der „Lebensschule“ hinter mir. Ich bin froh darüber, wie es gelaufen ist. Heute konnte sich Elke nicht um den Bücherflohmarkt kümmern. Da schneite eine Frau aus unserem Bekanntenkreis lange vor Beginn rein und stellte eine Auswahl von Büchern in die Fenster. Zum Vortrag waren 45 Menschen da. Ich sprach über das Thema „Mit der Angst umgehen lernen“. Ja, man kann sein Leben so einrichten, dass man mit seiner Grundangst einigermaßen zurecht kommt. So wie die Menschen auf Santorini ihre Häuser und Höhlen in den Kraterrand eines ehemaligen Vulkans eingefügt haben, kann auch das Leben angesichts der Urangst gelingen.

12. Eintrag

Gestern Abend waren bei Sport&Spirit so viele Leute da, dass es bald eng werden könnte. Dann müssen wir wohl kurz über lang über einen zweiten Termin nachdenken.

11. Eintrag

Wenn ich heute Vormittag durch unseren Hausflur laufe – treppauf, treppab – dann liegt überall noch der Geruch vom gestrigen Vollwertkochen in der Luft. Dreizehn Menschen waren dabei, als gemeinsam mit meiner Frau, der Heilpraktikerin Uta Erben, ein leckeres Fünf-Gänge-Menü gekocht wurde. Es gab Kartoffel-Sauerkraut-Eintopf mit Äpfeln, Fenchel-Radiccio-Salat mit Walnüssen, deftige Möhren-Käse-Fladen mit Nüssen und Rosinen, Wirsing-Röllchen mit Quinoafüllung und Möhren-Sahnesoße sowie als Dessert Amaranth-Frischkornbrei mit Himbeerquark. Meine Frau hatte bereits sechs Geraer Obst- und Gemüseläden bzw. Abteilungen vergeblich auf der Suchen nach Radiccio-Salat abgeklappert, bis sie endlich auf der Sorge in einem Obst- und Gemüseladen fündig wurde. Offensichtlich sind wir eine Einkaufs- aber noch keine Feinschmeckerstadt. Die ganze Odyssee kostete natürlich Zeit. Erst dreiviertel sechs war sie wieder in unserem Gemeindezentrum. Dann musste sie sich aber sputen, denn das Vollwertkochen beginnt immer um 18.30 Uhr. Das Sauerkraut für den Kartoffel-Sauerkraut-Eintopf mit Äpfeln war hausgemacht –  von uns beiden selbst geschnitten und gestampft in einem Braunichswalder Bauernhof. Das nächste „Vollwertkochen zum Verlieben“ ist übrigens am 7. Dezember. Mal sehen, wie es dann in unserem Haus duften wird.

10. Eintrag

Gestern Abend in der Lebensschule ging es um das Thema „Gesichter und Verkleidungen der Angst“. Mir ist bei der Vorbereitung auf diesen Abend klar geworden, wie sehr Angst auf unseren Lebensbühnen Regie führt. Wir haben alle in unterschiedlicher Weise mit der Ur-Angst, der Verlassenheitsangst zu kämpfen (Egon Fabian). Würden wir das stärker in den Blick bekommen, könnten Konflikte leichter gelöst werden. Wir würden uns stärker mit anderen Menschen verbunden fühlen.

9. Eintrag

Es tut sich was. Mittlerweile sind wir mit unserer neuen Webseite bei der google – Suche unter dem Stichwort „Offene Türen“ auf Seite 1 gelandet. Auch vom heutigen Vortrag der „lebensschule“ wurde gestern auf Seite 1 im Lokalteil der Ostthüringer Zeitung berichtet. Dieser Rückenwind tut gut – und fordert heraus.