Gar nicht erst depressiv werden. Schon im Vorfeld Risiken, die in Richtung Depression gehen, abbauen. Das ist das Anliegen des neuen Kurses der Lebensschule Gera. „Damit der Blues nicht alles übertönt – Wie man Depression vorbeugen kann“. Der zweite Abend des Kurses beschäftigte sich mit unterschiedlichen Formen von verzerrtem Denken. Mehr als 30 Teilnehmer sahen gestern Abend im Adventhaus Gera zu, wie ein „Gitterstab“ neben den anderen gereiht wurde. Ja, wir können unser inneres Fenster ins Leben ungewollt selbst verbarrikadieren, wenn wir Denkgewohnheiten zulassen, die nur wenig mit der Realität zu tun haben. Das ist so ähnlich, wie wenn man ein hochwertiges Menü serviert bekommt, aber so sehr Stress und Zeitdruck verfallen ist, dass man sein Gourmet-Gericht überhaupt nicht genießen kann. Schade, wenn wir uns mit unserem eigenen Denken davor blockieren, den Reichtum des Lebens abzuholen. Nach dem Draufblick auf verzerrte Denkgewohnheiten geht es am 14. November in der Lebensschule weiter mit möglichen Interventionen. Erst erkennen, dann verändern.