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Es ist Dienstag, der 10. September 1946. Die 36jährige Schwester Teresa sitzt in Indien in einem Zug von Kalkutta nach Darjeeling, betet und liest in der Bibel. In London beginnt die Palästina-Konferenz. Aus Protest gegen die Inhaftierung führender Zionisten ist kein einziger offizieller Vertreter der jüdischen Bevölkerung erschienen. Wahrscheinlich hat die 48jährige Golda Meyrson (ab 1956 Meir) in Jerusalem einen langen Arbeitstag vollgepackt mit Unterredungen, Sitzungen und Telefonaten. Sie ist die inoffizielle „Premier-Ministerin“ der jüdischen Bevölkerung Palästinas und Hauptverhandlungsführerin mit den Briten. Der 17jährige Pastorensohn Martin Luther King, der in Atlanta (Geogia/USA) wohnt, hat noch einige freie Tage bis zum Beginn des neuen Studienjahres am Morehouse College. Von Orlando West, einem Township bei Johannesburg (Südafrika), fährt wahrscheinlich wie gewohnt der 28jährige Nelson Mandela mit dem Bus zu seiner Arbeit in einer weißen Anwaltskanzlei in die City von Johannesburg. Was verbindet diese vier Menschen? Später werden viele sie als weise ansehen! Mehr darüber am Mittwoch, dem 16. Dezember, in der lebensschule im Adventhaus Gera, Handwerkstraße 2 (Beginn 19:30 Uhr).